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Wie Erkenntnisse der Hirnforschung Online-Unternehmen helfen, mehr Kunden zu gewinnen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Neuromarketing ist eine neue Art des Marketings, welche aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung verwendet, um ein optimales (Online-)Erlebnis für die Besucher zu erzeugen.
  • Mit abgeleiteten Checklisten und Schritt-für-Schritt Anleitungen können so wirksame Webseiten, verkaufsstarke Texte und vieles mehr erstellt werden.
  • Auch die strategische Ausrichtung, Positionierung und Markenbildung kann mit den Erkenntnissen der Neurowissenschaft strukturiert und erfolgreich umgesetzt werden.

So nutzt du die Erkenntnisse

Halte bei jeglicher Kommunikation die Hierarchie ein, die von unserem Gehirn vorgegeben wird

  1. Zunächst Relevanz (Leben oder Tod)
  2. Dann Emotion (positive Gefühle sind wichtiger als Fakten)
  3. Zuletzt logische Gründe (als Abrundung)
  • Kommuniziere klar und auf den Punkt. Das Gehirn verbraucht ungern Energie.
  • Optimiere deinen bestehenden Web-Auftritt dahingehend. Ideen und Tipps erhältst du im Tausch gegen deine E-Mail-Adresse von uns: Jetzt Neuro-Analyse anfordern

In diesem Artikel

Inhalt
  • Darum funktioniert Neuromarketing
  • Neuromarketing Definition
  • Kaufentscheidungen verstehen – Nur ein Nutzen für dich
  • Was genau bedeutet gehirngerechtes Marketing?
  • Beispiel gehirngerecht und nicht gehirngerecht
  • Das menschliche Gehirn – irrational, alt und einfach magisch
  • Diese 3 Teile deines Gehirns sagen dir, was du zu tun hast
    • Hirnstamm („Reptiliengehirn“)
    • Limbisches System („Säugetiergehirn“)
    • Großhirn (rationaler Teil)
  • So passt dein Business perfekt zu den Gehirnen deiner Zielgruppe
  • Beispiel, um Neuromarketing konkret zu erleben

Darum funktioniert Neuromarketing

„Ich treffe meine Entscheidungen immer gut durchdacht und rational!“

Hast du diesen Satz schon einmal gehört oder vielleicht auch selbst schon benutzt?

Viele Menschen denken, sie würden ihre Entscheidungen rational treffen. Wenn du bisher auch dieser Annahme warst, dann müssen wir dich leider enttäuschen. Entscheidungen werden alles andere als sachlich getroffen, denn so funktioniert unser Gehirn nicht. Genau hier kommt auch das Thema Neuromarketing ins Spiel.

Neuromarketing Definition

Neuromarketing nutzt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Hirnforschung, um das Gehirn von potenziellen Kunden besser zu verstehen. Dadurch bekommst du ein immer besseres Verständnis dafür, was deine Kunden möchten und warum sie am Ende kaufen – oder auch nicht.

Neuromarketing ermöglicht es dir somit, deinen Kunden besser zu verstehen und deine Kundenkommunikation erheblich zu verbessern. Deine gesamten Werbebotschaften können somit gehirngerecht verpackt werden und führen dazu, dass mehr Kunden den Kauf-Button klicken.

Kaufentscheidungen verstehen – Nur ein Nutzen für dich

Mit diesem Wissen kannst du perfekt passenden Content erstellen und ihn so präsentieren, dass am Ende eine Win-Win-Situation entsteht.

Die Win-Win-Situation von Neuromarketing:

Der Konsument bekommt einfach, was er will. Und dein Unternehmen gewinnt einen neuen Kunden.

Klingt simpel, was?

Und genau darum geht es!

Wenn wir von gehirngerecht sprechen meinen wir immer simpel und klar.

Was genau bedeutet gehirngerechtes Marketing?

Jedes Unternehmen hat Schnittstellen, über welche es mit der „Außenwelt“ kommuniziert (Website, Werbung, Telefonate, etc.). Diese „Außenwelt“ sind andere Menschen. Und jeder Mensch verarbeitet Informationen über sein Gehirn.

Gehirngerecht bedeutet nun einfach, dass alle diese Schnittstellen so gestaltet werden, dass die Gehirne der Menschen möglichst wenig Energie verbrauchen müssen, um zu verstehen, was du ihnen sagen willst.

Beispiel gehirngerecht und nicht gehirngerecht

Bitte fühle in dich hinein: Bei welcher von beiden Seiten hat dein Gehirn mehr zu arbeiten?

Es ist eindeutig: Bei der zweiten Seite fällt es uns viel leichter zu verstehen, um was es geht und was wir geboten bekommen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher hier interagieren, steigt damit enorm.

Okay, okay, um dies vorherzusehen, muss man kein Hirnforscher sein. Aber die richtig spannende Frage kommt jetzt:

Wie funktioniert unser Gehirn, damit dieses Ergebnis wahr ist? Und welche Erkenntnisse können wir uns für weitere, subtilere Bereiche herausziehen, die nicht auf den ersten Blick so klar sind.

Interessiert? Dann bist du jetzt voll im Bereich Neuromarketing angekommen.

Das menschliche Gehirn –
irrational, alt und einfach magisch

Es ist verrückt!!! Doch die Forscher sind sich einig:

Etwa 95% unserer Entscheidungen treffen wir nicht bewusst, sondern unterbewusst auf emotionaler Ebene.

Wenn du jetzt denkst: Warte mal, das ist vielleicht bei anderen so, denn ich hatte sehr gute Gründe, mein Business zu starten (mein Auto zu kaufen, Vegetarier zu werden, etc.), dann geht es dir wie allen anderen Menschen auch: Wir haben das Gefühl, dass wir bewusst entscheiden. Und dennoch sagt die Wissenschaft etwas anderes:

Unser Unterbewusstsein entscheidet. Und unser Bewusstsein 
darf das dann anschließend rationalisieren.

Sprich erst im Nachgang werden die passenden Gründe dafür zusammengesucht, die das Verhalten sinnvoll und nachvollziehbar erscheinen lassen.

Toller Nebeneffekt: Wir (also das bewusste Ich) hat nach wie vor das Gefühl zu bestimmen, wo es langgeht.

Die Wirklichkeit stelle ich mir jedoch so vor.

  • Bewusstsein: Was ist das denn? Ein riesiger Eisbecher mit Karamell-Sauce für zwei Personen – für uns alleine? Wir wollten doch abnehmen!
  • Unterbewusstsein: Äh ja, du, was soll ich sagen: Da hatten wir halt gerade Lust drauf. Muss dann auch los, viel Spaß beim Erklären.
  • Bewusstsein: Das gibt’s doch nicht. So eine verantwortungslose Frechheit. So Unvernünftig. Aber nein, wir sind nicht unvernünftig. Lass mal schauen, ah der Eisbecher war im Angebot, nur 9 € anstatt 10 €, das ist ein guter Grund. Ah und wer weiß, wann wir das nächste Mal wieder hier in der Ecke sind, da könnten Monate vergehen. Und außerdem haben wir heute echt viel gearbeitet, da wird man sich ja eine Belohnung gönnen dürfen. Okay, das passt. Eisbecher ist genehmigt.

Wenn dir das ein wenig zu platt ist, dann schau doch einmal hier vorbei: Dies ist die Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft zur entsprechenden Studie.

Diese 3 Teile deines Gehirns sagen dir, was du zu tun hast

Du merkst schon: Wenn wir über menschliche Entscheidungen sprechen, kann es schnell komplex und philosophisch werden.

  • Bin ich Herr im eigenen Oberstübchen?
  • Wer entscheidet, wenn es nicht ich selbst bin?
  • Wie frei sind wir eigentlich?

Um jetzt nicht direkt ins Abstrakte abzurutschen, schauen wir uns die 3 Haupt-Bestandteile des Gehirns an und was wir über sie wissen.

Hirnstamm („Reptiliengehirn“)

Das Gehirn hat ein klares Haupt-Ziel: Überleben.

Gleich dahinter kommt das zweite Ziel: Fortpflanzung.

Diese beiden Ziele werden durch den ältesten Teil unseres Denkapparates gesteuert, den Hirnstamm. Manche Reptilien haben nur diesen Teil, daher der Name.

Der Hirnstamm regelt unter anderem:

  • Atmung
  • Verdauung
  • Nahrungssuche
  • Reaktion auf (Lebens-)Gefahr
  • Sex

Diese Dinge sind für uns (unser Gehirn) extrem wichtig, um seine Ziele zu erfüllen. Das hat zwei sehr wichtige Folgen:

  1. Wir können mit unserem bewussten Ich hier wenig bis gar nicht eingreifen. Damit wir nicht ausversehen etwas verpfuschen und tot umfallen, laufen sie unterbewusst ab. Daher können selbstmordgefährdete Menschen auch nicht einfach so lange die Luft anhalten, bis sie umkippen.
  2. Wir reagieren auf unsere Außenwelt ob wir es wollen, oder nicht. Und das ist gut so. Wenn wir nachts eine dunkle Straße entlanglaufen und plötzlich raschelt etwas im Busch, schaltet der Körper in den Überlebensmodus: Adrenalin wird ausgeschüttet, Sinne werden geschärft, das „System“ ist bereit für Flucht oder Kampf.

Limbisches System („Säugetiergehirn“)

Das limbische System entstand zu der Zeit, als sich Säugetiere entwickelten. Es ist für die soziale Natur der Säuger verantwortlich, daher entstehen hier unter anderem:

  • Sorge und Angst
  • Lust und Liebe
  • Spieltrieb und Lernen

Hier werden die meisten Entscheidungen getroffen und zwar auf emotionaler Basis.

Dies funktioniert so:

Eine aktuelle Situation wird automatisch mit vergleichbaren Situationen aus der Vergangenheit abgeglichen. Hierbei ist vor allem wichtig, welche Emotionen damals ausgelöst wurden.

Falls der emotionale Marker positiv ist, entscheidet das limbische System (für uns) positiv und zwar noch bevor die Info im rationalen Hirn war.

Aus diesem Grund sagen Mütter kurz nach der Geburt oft, dass sie kein zweites Kind möchten. Aber nach wenigen Jahren zählen nur noch die positiven Emotionen und sie entscheidet sich doch für ein zweites Kind.

Großhirn (rationaler Teil)

Das Großhirn ist der jüngste und am weitesten entwickelte Teil des Gehirns. Hier sitzen unsere rationale Intelligenz und unsere Kreativität. Wenn du also zum Beispiel eine Mathe-Aufgabe löst, abstrakt denkst oder ein Bild malst, ist dieser Teil aktiv.

Außerdem werden hier rationale Entscheidungen aufgrund von logischen Fakten getroffen. Hier haben wir das Gefühl, selbst zu entscheiden.

Da die Information jedoch erst einmal durch das Reptiliengehirn und das limbische System muss und beide bereits entscheiden, wird die Wahl hier nur noch mit möglichst sachlichen Argumenten begründet.

Aus diesem Grund verkauft man Autos auch am besten über eine Probefahrt, also über das Erleben und nicht über reine Fakten. Die findet zwar unser Großhirn toll, die anderen Teile lassen Fakten jedoch meist kalt.

So passt dein Business perfekt zu den Gehirnen deiner Zielgruppe

Für dein Business bedeuten diese Erkenntnisse, dass deine gesamte Kundenkommunikation hierarchisch aufgebaut sein sollte. Dabei gilt: Nr. 1 (Relevanz) ist am wichtigsten, dann kommt Nr. 2 (Emotion) und zuletzt Nr. 3 (Fakten).

 

  1. Reptiliengehirn muss „zuschnappen“: Dazu musst du relevant für deine Zielgruppe sein. Es muss nicht immer um „Leben oder Tod“ oder „Sex“ gehen, aber es sollte klar werden, dass es bei dir um etwas geht, was für deine Zielgruppe wirklich wichtig ist.
  2. Limbisches System muss ein „gutes Gefühl“ haben: Frage dich am besten, wie sich dein Kunde fühlen wird, wenn er mit dir ins Geschäft kommt. Oder überlege dir, welche negativen Erfahrungen in der Vergangenheit ihn davon abhalten könnten – und sprich ganz klar an, dass er das bei dir nicht erleben wird.
  3. Rationales Gehirn muss es begründen: Liefere logische Fakten, warum dein Angebot sinnvoll ist, was es konkret enthält und wie du dich von den Mitbewerbern unterscheidest. Aber am besten nicht zu viele Fakten aufführen – und bitte nicht als Haupt-Verkaufsargument.

So nutzt du diese Erkenntnisse für dein Business: 

Hebe dich von deinen Mitbewerbern ab und steigere deinen Erfolg, indem du diese Erkenntnisse auf deiner Website, in deinen Texten und bei denen Werbeanzeigen umsetzt.

Dein erster Schritt ist denkbar einfach: Melde dich einfach bei uns.

Du musst null Komma nichts investieren, denn wir analysieren zunächst deine Webseite
– völlig gratis und zu 100 % unverbindlich.

Dann geben wir dir entweder per Mail oder im Rahmen eines 30-minütigen Strategie Calls dein individuelles Feedback.

Wichtig: Das wird keine Verkaufs-Show!
(Denn da haben wir selbst ja schon mal gar keine Lust drauf.)

Du entscheidest einfach selbst, was du dann mit deinem persönlichen Plan anstellst.

Wir freuen uns bereits, von dir zu hören!

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